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	<title>Teteria &#38; Teerezept(e) &#187; Anekdote</title>
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	<description>Teegeschichten und Teerezepte für Teesüchtige ;-)</description>
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		<title>Die Legende von der Entdeckung der Teezubereitung</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 09:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Anekdote]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiser Shen Nung]]></category>
		<category><![CDATA[Kamelienblätter]]></category>
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		<category><![CDATA[Teezubereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bemerkenswert an dieser Legende ist eigentlich nur, dass die Diener des Kaisers die Zubereitung zufällig entdeckten und er deren Entdeckung für sich beanspruchte. Der Legende und den meisten Quellen zufolge soll der chinesische Kaiser Shen Nung (28.Jh. v.Chr) die Zubereitung des Tees erfunden haben. Da er sehr gesundheitsbewußt war, ließ er sein Trinkwasser immer abkochen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bemerkenswert an dieser Legende ist eigentlich nur, dass die Diener des Kaisers die Zubereitung zufällig entdeckten und er deren Entdeckung für sich beanspruchte. <img title="Teatime" src="http://www.teteria.de/bilder/teatime.jpg" alt="Teatime" hspace="5" vspace="5" align="right" /></p>
<blockquote><p>Der Legende und den meisten Quellen zufolge soll der chinesische Kaiser Shen Nung (28.Jh. v.Chr) die Zubereitung des Tees erfunden haben. Da er sehr gesundheitsbewußt war, ließ er sein Trinkwasser immer abkochen, denn er war überzeugt, daß ihn dies vor Krankheiten bewahren würde.<br />
Eines Tages, während einer Reise durch sein Reich, verlangte Shen Nung, daß seine Diener Wasser für ihn kochen sollten. Sie brachen die Zweige eines Kamelienstrauches ab, der am Wege stand, und entfachten ein Feuer. Die Enden einiger Zweige ragten aus dem Feuer. Ein Luftzug löste ein paar Blätter und blies sie in das heiße Wasser. Das Aroma, das aus dem Topf aufstieg, erregte die Aufmerksamkeit des Kaisers. Gespannt kostete er etwas von dem Wasser. Er war entzückt von dem Geschmack und der erfrischenden Wirkung des Getränks und wußte, daß er etwas von großer Bedeutung entdeckt hatte.<br />
Die Chinesen verwendeten Kamelienblätter zu dieser Zeit bereits als Zutat in Gemüse-Relishes und bei der Herstellung medizinischer Salben. Bisher hatte jedoch niemand darn gedacht, aus den Blättern ein erfrischendes Getränk zu brauen. Die Nachricht von der Entdeckung des Kaisers breitete sich schnell in ganz China aus, und bald versuchte jedermann das Getränk. So wurde Tee, bekannt als Ch`a, ein wichtiger Teil der chinesischen Kultur.<br />
<small>M. D. King, Sein wie das Leben, 2004, S.7 ff.</small></p></blockquote>
<p><strong> Teatime</strong><br />
Tradition, Zubehör und Rezepte<br />
M. D. King<br />
Gebunden &#8211; 117 Seiten &#8211; Ars Edition &#8211; 2004<br />
ISBN-10: 3760730566 &#8211; ISBN-13: 978-3760730561 &#8211; 4,95 Euro</p>
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		<title>Safran – als Tee nicht nur zum Lachen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jun 2006 15:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Anekdote]]></category>
		<category><![CDATA[Das Geheimnis der Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Nicholas Culpepper]]></category>
		<category><![CDATA[Safran]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria Finlay]]></category>

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		<description><![CDATA[In Europa kennt man Safran als Gewürz. Weniger bekannt ist, dass Safran auch als Tee getrunken wird und erstaunlich wirkt. Das erfuhr Victoria Finlay, während sie im Iran auf den Spuren der Farbe Gelb war. Der Iran ist einer der größten Produzenten des Safrans, der aus den Fäden des Crocus sativus gewonnen wird. Für 500 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Europa kennt man Safran als Gewürz. Weniger bekannt ist, dass Safran auch als Tee getrunken wird und erstaunlich wirkt. Das erfuhr Victoria Finlay, während sie im Iran auf den Spuren der Farbe Gelb war. Der Iran ist einer der größten Produzenten des Safrans, der aus den Fäden des Crocus sativus gewonnen wird. Für 500 Gramm Safran müssen über 222.000 Blüten mit der Hand geerntet werden.<span id="more-61"></span></p>
<blockquote><p>Man servierte uns Safrantee. Es war, als würden wir flüssige Rubine trinken. Der Tee war süß, rein und tiefrot und obenauf schwamm ein öliger Goldfilm. „Vorsicht“, warnte man mich. „Trinken sie nicht zu viel, sonst müssen sie zu viel lachen.“ In seinem im frühen siebzehnten Jahrhundert verfassten Kräuterbuch Culpepper`s Complete Herbal warnt der Arzt und Astrologe Nicholas Culpepper vor dem übermäßigen Genuss von Safran, weil er zu unziemlichen Lachanfällen führe. Tatsächlich wirkt das Kraut wie ein natürliches Antidepressivum. Im Jahre 1728 veröffentlichte ein Gärtner aus Twickenham namens Batty Langley ein Buch mit dem Titel New Principles of Gardening, in dem er die Vorzüge des Safrans aufführt. „Zu viel Safran raubt den Schlaf, aber in Maßen befreit er den Kopf, hebt die Stimmung, erfrischt und beglückt das Herz“, behauptet er. Siebzehn Jahrhunderte zuvor empfahl Plinius Krokusfäden als Medizin für den Fall, dass das Herz niedergeschlagen ist. Mit Wein gemischt, so Plinius, taugt es außerdem als hervorragendes Mittel gegen einen Kater. Ich tauchte den kleinen Finger in meinen Tee und malte damit Streifen in mein Notizbuch. Jetzt, Monate später, sind sie immer noch leuchtend gelb, während sie sicherlich verblasst wären, hätte ich sie in die Sonne gelegt.<br />
<small>Victoria Finlay, Das Geheimnis der Farben, S.272f., Berlin 2005</small></p></blockquote>
<blockquote><p>In den arabischen Ländern ist Safran ein Verkaufsschlager. „Die Leute verzehren Safran, um sich zu stärken, vor allem während des Ramadan“, erklärte Ali. Da während des traditionellen Fastenmonats zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht gegessen werden darf, muss man spätabends ordentlich Kraftnahrung zu sich nehmen. „Manchmal geben sie zehn oder gar zwanzig Gramm Safran in einen großen Samowar und fügen heißes Wasser und Zucker hinzu. Ich kann das Zeug nicht trinken. Dann lachen sie mich aus und sagen, ich sei der König des Safrans und nicht einmal robust genug, um ihn zu trinken.“ Dann fügte er hinzu: „Eigentlich glauben die Araber, Safran sei gut für …“ Er stockte verlegen. „Für Sex?“, fragte ich, ganz ohne islamische Demut. „Äh, ja“, erwiderte er.<br />
<small>Victoria Finlay, Das Geheimnis der Farben, S.274, Berlin 2005</small></p></blockquote>
<p><strong>Das Geheimnis der Farben</strong><br />
Eine Kulturgeschichte<br />
Victoria Finlay<br />
Broschiert &#8211; 463 Seiten &#8211; List Tb. – 01/2005<br />
ISBN: 354860496X – 9,95 Euro</p>
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		<title>Was eine überlaufende Teeschale mit einem Geist voller Ideen gemein hat</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Mar 2006 13:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Anekdote]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Na-in]]></category>
		<category><![CDATA[Teeschale]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein berühmter Gelehrter besuchte einst Na-in, um etwas über Zen zu hören. Höflich goss der Meister ihm Tee ein, doch er fuhr damit fort, bis die Schale überlief und der Tee sich über den Gast ergoss. Dieser rief erschrocken, er möge aufhören. Der Meister erwiderte: &#8220;Diese Schale ist voll und kann keinen Tee mehr aufnehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein berühmter Gelehrter besuchte einst Na-in, um etwas über Zen zu hören.<br />
Höflich goss der Meister ihm Tee ein, doch er fuhr damit fort, bis die Schale überlief und der Tee sich über den Gast ergoss. Dieser rief erschrocken, er möge aufhören.<br />
Der Meister erwiderte: &#8220;Diese Schale ist voll und kann keinen Tee mehr aufnehmen, solange ich sie nicht leere. So ist auch Euer Geist voller Ideen, und wenn Platz für meine Unterweisung sein soll, müsst Ihr ihn erst leer machen.&#8221;</p></blockquote>
<p><small>Unbekannt</small>[entdeckt bei <a href="http://www.zenkreis-bremen.de/index.htm?/zenspruch_rev.htm" title="Zen-Weisheiten" target="_blank">Zen-Kreis Bremen e.V</a>.]</p>
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