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	<title>Teteria &#38; Teerezept(e) &#187; Literatur &amp; Zitate</title>
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	<description>Teegeschichten und Teerezepte für Teesüchtige ;-)</description>
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		<title>Tee in der Dunkelkammer</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 09:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelkammer]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Fotografen verwendeten Tee, um ihre Abzüge mit herrlichen Warmtönen zu färben. Jede Teesorte verhielt sich anders und es gab keine Regeln, mit wie viel Tee man einen Abzug wie lange einweichen musste. Es war ein Geben und Nehmen. Die Frucht, also das Endergebnis, war ein wunderschön getönter Schwarzweißabzug. Chris Orwig, Der inspirierende Augenblick, 2010, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Manche Fotografen verwendeten Tee, um ihre Abzüge mit herrlichen Warmtönen zu färben. Jede Teesorte verhielt sich anders und es gab keine Regeln, mit wie viel Tee man einen Abzug wie lange einweichen musste. Es war ein Geben und Nehmen. Die Frucht, also das Endergebnis, war ein wunderschön getönter Schwarzweißabzug.<br />
<small>Chris Orwig, Der inspirierende Augenblick, 2010, S.52</small></p></blockquote>
<p><strong>Der inspirierende Augenblick</strong><br />
Ein kreativer Leitfaden<br />
Chris Orwig<br />
geb. &#8211; 286 Seiten &#8211; Addison-Wesley &#8211; 03/2010)<br />
ISBN-13: 978-3827328892 &#8211; 39,80 €</p>
<p><em>Der inspirerende Augenblick</em> ist nicht nur wegen dem obigen Teezitat lesenswert, sondern ein interessantes Buch über Fotografie und dem Suchen und Finden des eigenen fotografischen Ausdrucks.</p>
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		<title>Heinrich Heine &#8211; Lyrisches Intermezzo</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 19:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Buch der Lieder]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie saßen und tranken am Teetisch, und sprachen von Liebe viel. Die Herren waren ästhetisch, die Damen von zartem Gefühl. Die Liebe muß sein platonisch, der dürre Hofrat sprach. Die Hofrätin lächelt ironisch, und dennoch seufzet sie: Ach! Der Domherr öffnet den Mund weit: Die Liebe sei nicht zu roh, sie schadet sonst der Gesundheit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie saßen und tranken am Teetisch,<br />
und sprachen von Liebe viel.<br />
Die Herren waren ästhetisch,<br />
die Damen von zartem Gefühl.<br />
<span id="more-143"></span></p>
<p>Die Liebe muß sein platonisch,<br />
der dürre Hofrat sprach.<br />
Die Hofrätin lächelt ironisch,<br />
und dennoch seufzet sie: Ach!</p>
<p>Der Domherr öffnet den Mund weit:<br />
Die Liebe sei nicht zu roh,<br />
sie schadet sonst der Gesundheit.<br />
Das Fräulein lispelt: Wie so?</p>
<p>Die Gräfin spricht wehmütig:<br />
Die Liebe ist eine Passion!<br />
Und präsentieret gütig<br />
die Tasse dem Herrn Baron.</p>
<p>Am Tische war noch ein Plätzchen;<br />
Mein Liebchen, da hast du gefehlt.<br />
Du hättest so hübsch, mein Schätzchen,<br />
von deiner Liebe erzählt.</p>
<p><small>aus <em>Buch der Lieder</em></small></p>
<img src="http://www.teteria.de/?ak_action=api_record_view&id=143&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Tee mit Tanaka</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 13:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[chanoyu]]></category>
		<category><![CDATA[Ikko Tanaka]]></category>
		<category><![CDATA[John Maeda]]></category>
		<category><![CDATA[Modernismus]]></category>
		<category><![CDATA[Simplicity]]></category>
		<category><![CDATA[Teezeremonie]]></category>

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		<description><![CDATA[Da saß ich nun im Haus des größten japanischen Vertreters des Modernismus und nippte meinen Tee aus einem völlig unvollkommenen Gegenstand ohne euklidische Geometrie (das heißt ohne zylinder-, kugel- oder würfelförmige Elemente), dem alle äußeren Eigenschaften einer Schale zu fehlen schienen. Offenkundig war sie ganz und gar unvollkommen: Sie besaß nicht die glatten, weißen Oberflächen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Da saß ich nun im Haus des größten japanischen Vertreters des Modernismus und nippte meinen Tee aus einem völlig unvollkommenen Gegenstand ohne euklidische Geometrie (das heißt ohne zylinder-, kugel- oder würfelförmige Elemente), dem alle äußeren Eigenschaften einer Schale zu fehlen schienen. Offenkundig war sie ganz und gar unvollkommen: Sie besaß nicht die glatten, weißen Oberflächen voller Einfachheit, wie man sie heute in der Geschirrabteilung jeder IKEA-Filiale findet.<br />
Aber genau aus diesem Grund schienen uns Tanakas übrige Tee-Utensilien von vollkommener Perfektion zu sein.<br />
<small>John Maeda, Simplicity, 2007, S.49</small></p></blockquote>
<p><strong>Simplicity</strong><br />
Die zehn Gesetze der Einfachheit<br />
John Maeda<br />
Gebunden – 108 Seiten – Spektrum Akademischer Verlag – 2007<br />
ISBN-10: 3827418690 – ISBN-13: 978-3827418692 – 16 Euro</p>
<img src="http://www.teteria.de/?ak_action=api_record_view&id=106&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Legende von der Entdeckung der Teezubereitung</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 09:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Anekdote]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiser Shen Nung]]></category>
		<category><![CDATA[Kamelienblätter]]></category>
		<category><![CDATA[Teatime]]></category>
		<category><![CDATA[Teezubereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bemerkenswert an dieser Legende ist eigentlich nur, dass die Diener des Kaisers die Zubereitung zufällig entdeckten und er deren Entdeckung für sich beanspruchte. Der Legende und den meisten Quellen zufolge soll der chinesische Kaiser Shen Nung (28.Jh. v.Chr) die Zubereitung des Tees erfunden haben. Da er sehr gesundheitsbewußt war, ließ er sein Trinkwasser immer abkochen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bemerkenswert an dieser Legende ist eigentlich nur, dass die Diener des Kaisers die Zubereitung zufällig entdeckten und er deren Entdeckung für sich beanspruchte. <img title="Teatime" src="http://www.teteria.de/bilder/teatime.jpg" alt="Teatime" hspace="5" vspace="5" align="right" /></p>
<blockquote><p>Der Legende und den meisten Quellen zufolge soll der chinesische Kaiser Shen Nung (28.Jh. v.Chr) die Zubereitung des Tees erfunden haben. Da er sehr gesundheitsbewußt war, ließ er sein Trinkwasser immer abkochen, denn er war überzeugt, daß ihn dies vor Krankheiten bewahren würde.<br />
Eines Tages, während einer Reise durch sein Reich, verlangte Shen Nung, daß seine Diener Wasser für ihn kochen sollten. Sie brachen die Zweige eines Kamelienstrauches ab, der am Wege stand, und entfachten ein Feuer. Die Enden einiger Zweige ragten aus dem Feuer. Ein Luftzug löste ein paar Blätter und blies sie in das heiße Wasser. Das Aroma, das aus dem Topf aufstieg, erregte die Aufmerksamkeit des Kaisers. Gespannt kostete er etwas von dem Wasser. Er war entzückt von dem Geschmack und der erfrischenden Wirkung des Getränks und wußte, daß er etwas von großer Bedeutung entdeckt hatte.<br />
Die Chinesen verwendeten Kamelienblätter zu dieser Zeit bereits als Zutat in Gemüse-Relishes und bei der Herstellung medizinischer Salben. Bisher hatte jedoch niemand darn gedacht, aus den Blättern ein erfrischendes Getränk zu brauen. Die Nachricht von der Entdeckung des Kaisers breitete sich schnell in ganz China aus, und bald versuchte jedermann das Getränk. So wurde Tee, bekannt als Ch`a, ein wichtiger Teil der chinesischen Kultur.<br />
<small>M. D. King, Sein wie das Leben, 2004, S.7 ff.</small></p></blockquote>
<p><strong> Teatime</strong><br />
Tradition, Zubehör und Rezepte<br />
M. D. King<br />
Gebunden &#8211; 117 Seiten &#8211; Ars Edition &#8211; 2004<br />
ISBN-10: 3760730566 &#8211; ISBN-13: 978-3760730561 &#8211; 4,95 Euro</p>
<img src="http://www.teteria.de/?ak_action=api_record_view&id=68&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Kleines Schwimmbassin voll Tee</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 15:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Böll]]></category>
		<category><![CDATA[Irisches Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer länger wurde die Schlange vor dem Schalter, wo es den Nektar Westeuropas in großzügigen Portionen um billiges Geld gab: Tee; als wären die Iren bemüht, unbedingt auch diesen Weltrekord, den sie knapp vor England halten, nicht preiszugeben. Fast zehn Pfund Tee werden jährlich pro Kopf in Irland verbraucht: ein kleines Schwimmbassin voll Tee also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Immer länger wurde die Schlange vor dem Schalter, wo es den Nektar Westeuropas in großzügigen Portionen um billiges Geld gab: Tee; als wären die Iren bemüht, unbedingt auch diesen Weltrekord, den sie knapp vor England halten, nicht preiszugeben. Fast zehn Pfund Tee werden jährlich pro Kopf in Irland verbraucht: ein kleines Schwimmbassin voll Tee also muß in jedem Jahr durch jede irische Kehle laufen.<br />
<small>Heinrich Böll, Irisches Tagebuch, S. 8</small></p></blockquote>
<p><strong> Irisches Tagebuch</strong><br />
Heinrich Böll<br />
Broschiert &#8211; 137 Seiten &#8211; dtv &#8211; 1961<br />
ISBN: 3423000015</p>
<img src="http://www.teteria.de/?ak_action=api_record_view&id=66&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Der irische Tee in Sein wie das Leben</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jul 2006 17:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Nuala OFaolain]]></category>
		<category><![CDATA[Sein wie das Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nuala O&#8217;Faolain ist eine irische Schriftstellerin. Sie arbeitete als Universitätsdozentin und als Produzentin, bevor sie Kolumnistin der Irish Times wurde. Ihre beiden ersten Bücher, die Autobiographie Nur nicht unsichtbar werden und der Roman Ein alter Traum von Liebe wurden große Bestsellererfolge. In Sein wie das Leben schreibt sie ihre Autobiografie fort. Die Rolle ihrer alkoholkranken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nuala O&#8217;Faolain ist eine irische Schriftstellerin. Sie arbeitete als Universitätsdozentin und als Produzentin, bevor sie Kolumnistin der Irish Times wurde. Ihre beiden ersten Bücher, die Autobiographie <em>Nur nicht unsichtbar werden</em> und der Roman <em>Ein alter Traum von Liebe</em> wurden große Bestsellererfolge. In <em>Sein wie das Leben</em> schreibt sie ihre Autobiografie fort. Die Rolle ihrer alkoholkranken Mutter, deren Einfluss auf das Familien- und Beziehungsleben spielen ebenso eine Rolle wie Nuala O&#8217;Faolains Befreiung der Familienschatten durch das Schreiben. Nachdem ihre langjährige Beziehung zu Nell, einer bekannten irischen Feministin scheitert, geht sie eine Beziehung zu einem [verheirateten] Mann ein. <span id="more-64"></span></p>
<blockquote><p>Am nächsten Morgen weckte mich Joseph, und wir ließen Herzmedikament Herzmedikament sein und liebten uns doch. Er besaß die Gabe, sich Zeit zu lassen. Und er beobachtete mich nicht, sondern ging völlig in der Sache auf, sodass ich die Freiheit hatte, ganz ich selbst zu sein. Ich war wunschlos glücklich, als er von mir ging und zärtlich sagte: Schlaf weiter, ich geh nach unten und koch dir eine Tasse Tee. Es war Jahre her, dass mir jemand eine Tasse Tee gebracht hatte. Ich schlief in dem Vertrauen ein, dass ich in wenigen Minuten geweckt würde. Doch stattdessen wachte ich Stunden später verdutzt in einem kalten, leeren Haus auf. Er war verschwunden.<br />
<small>Nuala O&#8217;Faolain, Sein wie das Leben, 2005, S.75</small></p></blockquote>
<p>Später ging sie für die Irish Times nach Belfast, um direkt von dort ihre Kolumnen zu schreiben. Zu der Zeit war es so ungewöhnlich, dass eine Dubliner Journalistin freiwillig nach Belfast ging, und deshalb interviewte man sie in einer populären nordirischen Fernsehsendung. Eine Folge dieser Sendung waren viele Einladungen zum Tee, die sie annahm, um mehr über die Nordiren zu erfahren.</p>
<blockquote><p>Ich kam in ein blitzblankes nordirisches Haus nach dem anderen, wo man mir freundlich Tee einschenkte und mich aufforderte, mich von Teewagen voll köstlich zubereiteter Häppchen und Scones und Küchlein zu bedienen. Überall erklärten mir die Leute, sie seien nicht bigott und in ihrer Gegend seien immer alle bestens miteinander ausgekommen, bis sie von den Unruhen überrascht wurden. Nun könnte man natürlich Menschen verachten, die vollkommen ohne Gefühl für die Machtstrukturen sind, in denen sie ihre Sicherheit genießen. Aber was wissen Leute denn gemeinhin über den Zusammenhang zwischen ihren Privilegien und den fehlenden Privilegien ihrer Mitbürger? Ja, wer von uns hat überhaupt ein genaues Bewusstsein dafür, welchen Platz wir selber im Gefüge der menschlichen Ausbeutung einnehmen?<br />
<small>Nuala O&#8217;Faolain, Sein wie das Leben, 2005, S.96</small></p></blockquote>
<p><em>Sein wie das Leben</em> ist ein Buch klarer, ehrlicher Sprache, dabei voll Gefühl, ohne kitschigen Nachgeschmack zu hinterlassen. Nuala O&#8217;Faolain versucht sich selbst und so ihren Lesern über das Schreiben das Älterwerden erfahrbar zu machen und dabei hält sie wenig von Tabus &#8211; sich und den Lesern gegenüber.</p>
<p><strong>Sein wie das Leben</strong><br />
Nuala O&#8217;Faolain<br />
Broschiert &#8211; 259 Seiten &#8211; List Tb. &#8211; 6/2005<br />
ISBN: 3548605567 &#8211; 8,95 Euro</p>
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		<title>Safran – als Tee nicht nur zum Lachen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jun 2006 15:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Anekdote]]></category>
		<category><![CDATA[Das Geheimnis der Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Nicholas Culpepper]]></category>
		<category><![CDATA[Safran]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria Finlay]]></category>

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		<description><![CDATA[In Europa kennt man Safran als Gewürz. Weniger bekannt ist, dass Safran auch als Tee getrunken wird und erstaunlich wirkt. Das erfuhr Victoria Finlay, während sie im Iran auf den Spuren der Farbe Gelb war. Der Iran ist einer der größten Produzenten des Safrans, der aus den Fäden des Crocus sativus gewonnen wird. Für 500 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Europa kennt man Safran als Gewürz. Weniger bekannt ist, dass Safran auch als Tee getrunken wird und erstaunlich wirkt. Das erfuhr Victoria Finlay, während sie im Iran auf den Spuren der Farbe Gelb war. Der Iran ist einer der größten Produzenten des Safrans, der aus den Fäden des Crocus sativus gewonnen wird. Für 500 Gramm Safran müssen über 222.000 Blüten mit der Hand geerntet werden.<span id="more-61"></span></p>
<blockquote><p>Man servierte uns Safrantee. Es war, als würden wir flüssige Rubine trinken. Der Tee war süß, rein und tiefrot und obenauf schwamm ein öliger Goldfilm. „Vorsicht“, warnte man mich. „Trinken sie nicht zu viel, sonst müssen sie zu viel lachen.“ In seinem im frühen siebzehnten Jahrhundert verfassten Kräuterbuch Culpepper`s Complete Herbal warnt der Arzt und Astrologe Nicholas Culpepper vor dem übermäßigen Genuss von Safran, weil er zu unziemlichen Lachanfällen führe. Tatsächlich wirkt das Kraut wie ein natürliches Antidepressivum. Im Jahre 1728 veröffentlichte ein Gärtner aus Twickenham namens Batty Langley ein Buch mit dem Titel New Principles of Gardening, in dem er die Vorzüge des Safrans aufführt. „Zu viel Safran raubt den Schlaf, aber in Maßen befreit er den Kopf, hebt die Stimmung, erfrischt und beglückt das Herz“, behauptet er. Siebzehn Jahrhunderte zuvor empfahl Plinius Krokusfäden als Medizin für den Fall, dass das Herz niedergeschlagen ist. Mit Wein gemischt, so Plinius, taugt es außerdem als hervorragendes Mittel gegen einen Kater. Ich tauchte den kleinen Finger in meinen Tee und malte damit Streifen in mein Notizbuch. Jetzt, Monate später, sind sie immer noch leuchtend gelb, während sie sicherlich verblasst wären, hätte ich sie in die Sonne gelegt.<br />
<small>Victoria Finlay, Das Geheimnis der Farben, S.272f., Berlin 2005</small></p></blockquote>
<blockquote><p>In den arabischen Ländern ist Safran ein Verkaufsschlager. „Die Leute verzehren Safran, um sich zu stärken, vor allem während des Ramadan“, erklärte Ali. Da während des traditionellen Fastenmonats zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht gegessen werden darf, muss man spätabends ordentlich Kraftnahrung zu sich nehmen. „Manchmal geben sie zehn oder gar zwanzig Gramm Safran in einen großen Samowar und fügen heißes Wasser und Zucker hinzu. Ich kann das Zeug nicht trinken. Dann lachen sie mich aus und sagen, ich sei der König des Safrans und nicht einmal robust genug, um ihn zu trinken.“ Dann fügte er hinzu: „Eigentlich glauben die Araber, Safran sei gut für …“ Er stockte verlegen. „Für Sex?“, fragte ich, ganz ohne islamische Demut. „Äh, ja“, erwiderte er.<br />
<small>Victoria Finlay, Das Geheimnis der Farben, S.274, Berlin 2005</small></p></blockquote>
<p><strong>Das Geheimnis der Farben</strong><br />
Eine Kulturgeschichte<br />
Victoria Finlay<br />
Broschiert &#8211; 463 Seiten &#8211; List Tb. – 01/2005<br />
ISBN: 354860496X – 9,95 Euro</p>
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		<title>Earl Grey mit viel Zitrone in Sakrileg</title>
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		<pubDate>Mon, 08 May 2006 20:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Earl Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Sakrileg]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich werde das Tor für Euch öffnen“, verkündete Teabing, „aber zuerst muss ich mich vergewissern, ob ihr reines Sinnes seid. Verteidigt Eure Ehre. Drei Fragen sind zu beantworten.“ Langdon stöhnte auf. „Üben Sie Nachsicht, genau wie ich“; flüsterte er Sophie zu. „Wie schon gesagt – Teabing ist ein ziemliches Unikum.“ „Kommen wir zur ersten Frage“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Ich werde das Tor für Euch öffnen“, verkündete Teabing, „aber zuerst muss ich mich vergewissern, ob ihr reines Sinnes seid. Verteidigt Eure Ehre. Drei Fragen sind zu beantworten.“<br />
Langdon stöhnte auf. „Üben Sie Nachsicht, genau wie ich“; flüsterte er Sophie zu. „Wie schon gesagt – Teabing ist ein ziemliches Unikum.“<br />
„Kommen wir zur ersten Frage“, erklärte Teabing in dramatischen Tonfall. „Was soll ich Ihnen servieren, Kaffee oder Tee?“<br />
Langdon kannte Teabings Einstellung zur amerikanischen Vorliebe für Kaffee. „Tee!“, trumpfte er auf. „Earl Grey.“<br />
„Ausgezeichnet. Nun die zweite Frage: Milch oder Zucker?“<br />
Langdon zögerte.<br />
„Milch“, flüsterte Sophie ihm ins Ohr. „Die Briten nehmen doch immer Milch zum Tee.“<br />
„Milch“, sagte Langdon.<br />
Keine Antwort.<br />
„Zucker…?“<br />
Immer noch keine Antwort.<br />
Moment mal. Langdon erinnerte sich an das ätzende Gebräu, das ihm bei seinem letzten Besuch kredenzt worden war. „Zitrone“, sagte er. „Earl Grey mit viel Zitrone.“<br />
<small>Quelle: Dan Brown, Sakrileg, 2006, S.307f.</small></p></blockquote>
<p><strong>Sakrileg<br />
</strong>Der Da Vinci Code<br />
Dan Brown<br />
Broschiert &#8211; 608 Seiten &#8211; Lübbe &#8211; 04/2006<br />
ISBN: 3404154851 &#8211; 9,95 Euro</p>
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		<title>Tee statt Wein</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Mar 2006 14:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Tee wird in China übrigens nicht als Kaffee-Ersatz getrunken, sondern eher wie Wein genossen. Gute Restaurants haben eine Teekarte und da kann ein Tee schon mal teurer sein als das Essen. In eine feine Tasse Tee Zucker, Milch oder Rum zu schütten, ruft bei Chinesen übrigens das gleiche Entsetzen hervor, wie bei Franzosen die chinesische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Tee wird in China übrigens nicht als Kaffee-Ersatz getrunken, sondern eher wie Wein genossen. Gute Restaurants haben eine Teekarte und da kann ein Tee schon mal teurer sein als das Essen. In eine feine Tasse Tee Zucker, Milch oder Rum zu schütten, ruft bei Chinesen übrigens das gleiche Entsetzen hervor, wie bei Franzosen die chinesische Vorliebe für Rotwein mit Sprite</p></blockquote>
<p>[gefunden bei <a href="http://www.wdr.de/tv/abenteuerglueck/china_leben_tee.phtml" title="Über Tee in China" target="_blank">Leben in China</a>]</p>
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		<title>Lu Yu schrieb das erste Buch über Tee: Chajing</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Mar 2006 13:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chajing]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Lu Yu]]></category>
		<category><![CDATA[Tang-Dynastie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 780 hat der Tee-Experte der Tang-Dynastie, Lu Yu, die Erfahrungen der Gesellschaft beim Tee-Pflanzen, Tee-Kochen und Tee-Trinken gesammelt und das erste Tee-Buch Chinas geschrieben, das &#8220;Chajing&#8221; &#8211; &#8220;Buch des Tees&#8221; &#8211; , heißt. Das ist das erste Buch in der Welt gewesen, das den Tee betrifft. [gefunden bei China ABC]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im Jahr 780 hat der Tee-Experte der Tang-Dynastie, Lu Yu, die Erfahrungen der Gesellschaft beim Tee-Pflanzen, Tee-Kochen und Tee-Trinken gesammelt und das erste Tee-Buch Chinas geschrieben, das &#8220;Chajing&#8221; &#8211; &#8220;Buch des Tees&#8221; &#8211; , heißt. Das ist das erste Buch in der Welt gewesen, das den Tee betrifft.</p></blockquote>
<p>[gefunden bei <a href="http://de.chinabroadcast.cn/chinaabc/chapter18/chapter180301.htm" title="Teetrinken in China" target="_blank">China ABC</a>]</p>
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