Tee wird in China übrigens nicht als Kaffee-Ersatz getrunken, sondern eher wie Wein genossen. Gute Restaurants haben eine Teekarte und da kann ein Tee schon mal teurer sein als das Essen. In eine feine Tasse Tee Zucker, Milch oder Rum zu schütten, ruft bei Chinesen übrigens das gleiche Entsetzen hervor, wie bei Franzosen die chinesische Vorliebe für Rotwein mit Sprite
[gefunden bei Leben in China]
Im Jahr 780 hat der Tee-Experte der Tang-Dynastie, Lu Yu, die Erfahrungen der Gesellschaft beim Tee-Pflanzen, Tee-Kochen und Tee-Trinken gesammelt und das erste Tee-Buch Chinas geschrieben, das “Chajing” – “Buch des Tees” – , heißt. Das ist das erste Buch in der Welt gewesen, das den Tee betrifft.
[gefunden bei China ABC]
Ein berühmter Gelehrter besuchte einst Na-in, um etwas über Zen zu hören.
Höflich goss der Meister ihm Tee ein, doch er fuhr damit fort, bis die Schale überlief und der Tee sich über den Gast ergoss. Dieser rief erschrocken, er möge aufhören.
Der Meister erwiderte: “Diese Schale ist voll und kann keinen Tee mehr aufnehmen, solange ich sie nicht leere. So ist auch Euer Geist voller Ideen, und wenn Platz für meine Unterweisung sein soll, müsst Ihr ihn erst leer machen.”
Unbekannt[entdeckt bei Zen-Kreis Bremen e.V.]